Bergführer Sommer

Ecke Frick
29. November 2011

 Er läuft und läuft und läuft, und das alles mit den Bergschuhen von Hanwag.


Der Sommer 2011 war für Ecke Frick aus Oberstdorf, Profi Bergführer und Bergschulleiter von Aktiv am Berg,
ein sehr schöner und Tourenreicher. Die meisten Unternehmungen konnte er mit seinen Gästen bei schönstem
Wetter durchführen.
Angefangen hat die Saison im Juni mit Kletterkursen und Klettersteigwochen am Gardasee. Danach ging‘s auf
Wanderwochen wie z.B. im Chiemgau oder ins Allgäu und natürlich auf dem bekannten Fernwanderweg E5
von Oberstdorf nach Meran.

Zur Hochtourensaison war Ecke heuer gleich den ganzen August, bei besten Wetter und Verhältnissen, im
Wallis unterwegs. Bei diesen Touren mit nur zwei bzw. einem Gast konnte er seine Klienten auf
anspruchsvollen Wegen auf viele namhafte 4.000 -er führen wie z.B. Dufourspitze, Lyskamm, Zinalrothorn,
Obergabelhorn Überschreitung…


Kaum zurück im Allgäu ging‘s schon wieder auf die Wanderwoche E5, wo diesmal auch seine achtjährige
Tochter Paule mit dabei sein durfte. 
 
Die Saison ließ Ecke dann Ende September / Anfang Oktober bei einer Klettersteigwoche in Arco am
Gardasee ausklingen.


Dabei standen Top Steige wie Via dell‘ Amicizia, Via Ferrata Rino Pisetta,
Via Ferrata Ernesto Che Guevara und Via Ferrata Giulio Segata auf dem Programm.

Versucht man Ecke’s zurückgelegte Strecke in Zahlen zu erfassen kommt
man auf ca. 800 km Laufstrecke, ca. 2.500 m im Klettersteig und
ca. 43.000 Höhenmeter im Aufstieg, als auch im Abstieg.
Und das in vier Monaten.

Im Einsatz waren seine Favoriten von Hanwag:
Ferrata GTX
Zentauri GTX
Friction GTX

Ecke freut sich jetzt erst mal auf die Wintersaison. Um mit seinen
Gästen die Faszination Winter zu erleben. Egal ob auf einer schönen
Skitour, einer unvergesslichen Tiefschneewoche, einer entspannten
Schneeschuhtour oder an einem gefrorenem Wasserfall.

Bevor es dann wieder heißt: Er läuft und läuft und läuft…

Zusammen unterwegs – Hanwag & Mountain Elements

Allgemeines
6. November 2011

Steile Abbrüche, felsige Landschaft und ewige Fernsicht. Wir sind unterwegs am Jubiläumsgrat, Zugspitze. Eine Hanwag Aktion der besonderen Art bringt uns in zwei Tagen von der Zugspitz zur Alpspitz. Drei Tage zuvor war ich schon mal hier und ganz überrascht, wo denn eigentlich die alte Biwakschachtel ist. Doch diesmal wissen wir, dass uns eine nagelneue Unterkunft erwartet. Unsere Kunden, ein Journalist einer holländischen Outdoor Zeitung, ein Gewinner eines Preisausschreibens und der Holländische Vertriebsleiter von Hanwag, wissen nur zum Teil was sie erwartet. Doch sie machen sich gut und als wir kurz vor Sonnenuntergang die knallrote neue Hanwag Biwakschachtel erreichen, sind sie heilfroh und sehr erschöpft, so dass sie von dem mitgebrachten Rotwein nicht mehr viel mit bekommen.

Bei dieser Aktion durften wir zum ersten Mal den Badil Low GTX tragen und wir sind von Anfang an vollauf begeistert.  Ein leichter Schuh, der im Gelände noch Grip und Stabilität bietet, findet man selten. Die zweite Jubi – Aktion führt leider nicht mehr über den Grat , da das Wetter nicht mitspielt. Doch unser Mädels aus Skandinavien sehen es locker als wir im dichtesten Nebel über das Hölltal zur Zugspitz aufsteigen. Der Sturm bläst uns ums Gesicht und die Sicht ist gleich null, als wir glücklich auf dem Gipfel stehen.  Und bei allem Pech mit dem Wetter, dürfen wir etwas erleben, was den meisten nur selten vergönnt ist: (fast) alleine auf dem Gipfel der Zugspitz stehen (zwei Japaner scheuten das Wetter nicht und sind von der Bahn herüber gestolpert).

Nach diesen Aktionen steht für uns fest, wir würden gerne mit Hanwag arbeiten. Die Qualität der Schuhe, die Passform und die gute Zusammenarbeit mit dem Team hat uns überzeugt. Jetzt sind wir Benno und Michi von Mountain Elements offizielle Teammitglieder des Hanwag Pro Teams und wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit. Denn als Bergführer werden wir noch auf vielen steinigen Wegen unterwegs sein und viele eisige Flanken erklimmen, wo ein guter Schuh lebensnotwendig für uns ist.

Vielen Dank

Michi & Benno

Schlafen kann man auch noch später…

Allgemeines, Thorsten Hoyer
30. Oktober 2011
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Der Wartburg den passenden Rahmen gegeben...

Nachdem ich im vergangenen Jahr meine schlaflose Alpenüberquerung erfolgreich beendet habe, war ich schon wieder am rechnen. Was kommt dabei heraus, wenn man die sehr vielen Alpenhöhenmeter in Streckenkilometer umlegt? Es kam “so ungefähr 250″ dabei heraus. 250 Kilometer ohne Schlafpause laufen? Nun ja, wie immer sagte ich mir: wenn ich es nicht probiere, weiß ich nicht, ob es geht. Der Plan war, den kompletten Rennsteig von Eisenach-Hörschel bis nach Blankenstein zu begehen, um dort dann nahtlos auf den Frankenweg zu wechseln. Als Ziel hatte ich mir Kulmbach vorgenommen, das waren rund 260 km. Ran ans Telefon und Joachim Stark darüber berichtet…und er war wieder mit von de Partie! An einem wettermäßig schönem Dienstagmorgen ging es um 08:00 Uhr direkt am Rennsteigbeginn los. Da mit der Wanderung wieder ein Spendenaufruf für das von mir seit einigen Jahren unterstützte Malaika-Projekt (www.malaika-projekt.de) verbunden war, wurde ich auf der Strecke zeitweise von Reporterinnen verschiedener thüringer Radiosender begleitet. Das Wetter war hervorragend – für ein schattiges Plätzchen an irgendeinem kühlen See. Es war bereits morgens ziemlich schwül und der lange Aufstieg auf den Großen Inselsberg ließ den Schweiß nur so laufen. Der Rennsteig zieht sich beständig entlang des Kamms des Thüringer Waldes und bei Einbruch der Dunkelheit (der ersten Nacht) ging es vorbei am thüringer Wintersportzentrum Oberhof. Nachdem mich Jo über weite Strecken immer wieder begleitet hat, stand nun die einsame Nachtetappe an. Einsam war es im Wald aber nicht wirklich. der Rennsteig ist gespickt mit Schutzhütten an landschaftlich besonders reizvollen Stellen und wenn ich hier ein entsprechendes Quartier zum Schlafen gesucht hätte…mir wäre eh nichts anderes übrig geblieben als weiterzuwandern, denn alle waren bereits belegt! In den frühen Morgenstunden trafen Jo und ich kurz vor Masserberg wieder aufeinander, um die nächsten Kilometer gemeinsam unter die Sohlen zu nehmen. Spätestens ab diesem Zeitpunkt hat es sich wohl herumgesprochen, dass da einer eine ziemlich lange Wanderung macht und so kam es des öfteren zu interessanten Gesprächen. Das Wetter war an diesem zweiten Tag sonnig und zunächst sehr warm. Zum Abend hin wurde es aber immer schwüler. Inmitten eines baumlosen Hochplateaus – inzwischen begann ja die zweite Nacht – setzte ein prächtiges Wetterleuchten ein, das war ein echtes Schauspiel. Dann stand wieder eine lange Waldetappe auf schmalen naturbelassenen Pfaden an. Ausgerechnet hier wurden die Schutzhütten merklich weniger…ohne Vorwarnung öffneten sich die in der stockdunklen Nacht nicht sichtbaren Wolken und es begann von einer Sekunde zur anderen wolkenbruchartig zu regnen. In wenigen Augenblicken war alles komplett nass und knöcheltiefer Moorast machte das nächtliche Gehen nicht gerade einfacher. Dann ein kleiner Holzschuppen, der für die nächsten eineinhalb Stunden “zu Hause” war und Schutz bot. Jetzt noch knapp 8 Kilometer bis zum Rennsteigende in Blankenstein. Hier gab es eine kurze Rast (mit Gummibärchenempfang durch Jo!) und weiter ging es auf dem Frankenweg durch das landschaftlich bezaubernde Höllenbachtal. Beständig duch die fränkischen Wälder und hübsche Wiesengründe ging es weiter voran Richtung Kronach. Das stundenlange Laufen in komplett durchnässten Schuhen, weitere kräftige Regenfälle und die Aussicht, bei Ankunft in Kulmbach eine dritte Nacht schlaflos zu beginnen, führten dazu, dass rund 35 km vor dem anvisierten Ziel der “mentale Stecker” gezogen wurde. Kurz vor Kronach bei Marktrodach-Zeyern beendete ich die Tour. Bis dahin war ich 231 km und gut 58 Stunden schlaflos gewandert. Nicht ganz das eigentliche Ziel, aber dennoch ein schöner Erfolg.

Fortsetzung folgt… :-)

Von der Schlachtbank über die Alpen

Allgemeines, Oliver Rössler
11. Juli 2011

Oliver Rössel führt erstmalig einen Hobby-Gleitschirmflieger über die Alpen. Vom Nebelhorn in Oberstdorf gestartet, erreichen sie nach fünf Tagen Feltre in Italien.

Wenn bei mir zu Hause das Telefon klingelt, geht es meistens um Terminabsprachen für den nächsten Tandemflug oder eine Nachfrage zu unseren XC-Seminaren. Dieser eine Anruf aber war anders und ich erinnere mich noch ganz genau: „Hallo Olly wie gehts? Hier ist Hans. Ich will über die Alpen fliegen und brauche jemanden, der sie gut kennt! Fliegst Du mir voraus?“

Der Gedanke, eine Alpenquerung nicht nur in der Verantwortung für mich selber, sondern auch für einen “Normalpiloten” zu übernehmen, hielt mich einige Nächte wach. Schließlich überwog der Reiz an der Herausforderung, die Alpen erstmalig in dieser Konstellation zu queren. Ich safte zu und unser kleines Abenteuer nahm seinen Lauf…

Ich kannte Hans als den fliegenden Papa von Marco und Daniel. Gemeinsam mit seinen Söhnen hatte ich einige Zeit in der Nationalmannschaft verbracht und so manchen Startplatz auf der Welt bereist. Da ich auch schon mit Hans geflogen bin, wußte ich in etwa, was ich ihm fliegerisch zutrauen konnte. Als Metzgermeister und Leiter eines Catering-Service bleibt ihm für sein Hobby aber nur wenig Zeit. Meist steht er während der guten Tage ab fünf Uhr in der Früh an der Schlachtbank um einer Festtagsgemeinde ein saftiges Buffet aufzutischen. Als sich sein 50. Geburtstag näherte, kam bei der Belegschaft die Frage nach einem Herzenswunsch auf. „Ich möchte einmal eine Woche am Stück zum Fliegen kommen und wenn möglich die Alpen queren“ lies Hans verlauten. Die Kollegen verbürgten sich dafür, den Laden auch ohne Chef zu schmeißen und ich sollte für Hans den Alpen-Hannibal machen.

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71 Gramm und die Zeit bis Santiago

Allgemeines, Stefan Rosenboom
7. Juli 2011

Alles beginnt mit einem Anruf, einem Auftrag für ein Buchprojekt-der Jakobsweg ! Warum gerade dieser Weg?  Warum ich?
Es gibt so viele grandiose Reiseziele und Länder, über alle hätte ich gerne ein Buch fotografiert und nun der Jakobsweg. Ich merke wie Eng ich bin in meiner Vorstellung und spüre den Widerstand. Ich will nicht im Sog eines Trends ertrinken, ihn nicht bedienen mit meinen Bildern.
Der Jakobsweg als Bestseller, Promipilgern im Fernsehen und ein Glauben als heiliger Schein oder scheint er nur Heilig?

Doch als der Geist sich noch wehrt, hat sich die Seele schon entschieden. Und nun laufe ich diesen Weg, folge einer Muschel, Laster donnern an mir vorbei, der Asphalt schmerzt in den Füßen und Beton verstellt den Blick. Windräder auf jedem Hügel und überall neue Zeichen auf einer uralten Route. Eigentlich müsste ich fliehen, nichts ist wie ich es will, wie weit kann ich gehen ohne mich zu verlieren.

Versiegelte Erde und nur der gelbe Pfeil mahnt zum bleiben. Wieder spüre ich wie der Kopf versucht zu begreifen, zu erklären was keiner Erklärung bedarf und wie sich das Gefühl eingelassen hat auf diese Faszination am Camino de Santiago.

Mehr und mehr, mit jedem Kilometer und jedem hohen Schritt trägt mich eine Kraft, voller Sanftmut und nicht aufzuhalten. Wie die Flut umspült mich die Energie auf diesem Band, auf diesem Boden, nimmt Zweifel und Vorurteile. Sie öffnet Herz und Verstand, gibt meinem Glauben einen neuen Horizont.

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Alpines Gourmet-Klettern im Wilden Kaiser: Schlemmerrisse am Fleischbankpfeiler

Joachim Stark, Ursula Wolfgruber
22. Mai 2011

Rissklettern am Fleischbankpfeiler – da fallen den meisten erstmal die Pumprisse ein, denn dort wurde 1977 mit der „offiziellen“ Eröffnung des VII. alpinen Schwierigkeitsgrades Klettergeschichte geschrieben. Daneben gibt es aber drei weitere echte Klassiker: Die Rebitschrisse, die von Hias Rebitsch und Sepp Spiegl bereits 1946 eröffnet wurden, die Theaterrisse und die Schlemmerrisse, mit einer Bewertung von 7+ die (nominal) schwierigste Route des Riss-Quartetts. Meine Hanwag ProTeam-Kollegin Ursi Wolfgruber und ich nutzten Anfang Mai einen schönen Montag, um von den Leckereien der gentechnikfreien, pardon: bohrhakenfreien, Fleischbankpfeilerküche zu kosten. Mit den Schlemmerrissen sollte die Zubereitung etwas schärfer gewürzt ausfallen.

Klettern in der bohrhakengesicherten "Spaß 2000", am rechten Bildrand die Ausstiegslängen der Schlemmerrisse

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Expédition « Pyrénées-Pérou 2011 »

Allgemeines
19. Mai 2011

Florian et Remi

Il s’agit du projet de deux jeunes alpinistes français, Florian Racaché et Rémi Bénos (28 ans tous les deux), membres de l’Equipe Espoirs Alpinisme Pyrénées (Fédération Française de la Montagne et de l’Escalade  2008-2010). L’expédition aura lieu au Pérou, dans la Cordillère Blanche (massif du Huandoy), du 10 juin au 16 juillet 2011. Leur objectif : gravir 4 sommets (La Esfinge, 5325m; le Nevado Artesonraju, 6025m et les Nevados Caraz I et II, 6025m) en totale autonomie, dans le respect de la montagne et des populations andines.

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Osterexkursionen Transylvanien: Spurensuche Wolf, Bär und Luchs

Peter Sürth
22. Februar 2011

Die Wölfe machen permanent auf sich aufmerksam, wie man es in den Medien, insbesondere in Bayern lesen und hören kann. Deswegen biete ich im Rahmen meiner Projektes “DER WEG DER WÖLFE” wieder Exkursionen nach Rumänien in die Karpaten an. Dort suchen wir dann die Spuren von Wolf und Co. und schauen uns an, wie man mit Wölfen, Luchsen und Braunbären leben kann und welche Probleme es gibt.

Diese Exkursionen sind Bestandteil meiner Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit. Wir werden dabei jeden Tag wandern, quer durch die Regionen in denen ich früher das Verhalten der Wölfe studiert habe. Die Spuren vom Luchs sind immer schwer zu finden. Im April sind die Chancen größer als im Sommer, weil es ab 1300m noch Schneereste gibt und es im Schnee einfacher ist die Spuren zu finden. Zu den Braunbären möchte ich sagen, deren Spuren werden wir vermutlich täglich finden. Immerhin befinden wir uns in einer Region mit der höchsten Dichte an Braunbären weltweit.

Also wer Lust hat meldet sich an, tut was für seine fitness und lernt dabei vieles über Wolf und Co., immer mit der Chance einen Bären auch mal zufällig zu sehen.

Weitere Infos unter: www.derwegderwoelfe.de

Herbst in den Alpen

Max Bolland, Ursula Wolfgruber
17. November 2010

Dolomiten -Nach arbeitsamem Sommer als Bergführer konnte ich das grandiose Herbstwetter nutzen, um nach langem mal wieder selbst durch die Alpen zu ziehen und zu klettern, klettern und klettern. Ende September ist in meinem Lieblingsgebiet, den Dolomiten, Ruhe eingekehrt. Hotels, Gasthäuser und Hütten sind bereits für die Saison geschlossen, Mensch und Berge erholen sich vom Touristenrummel des Sommers. Schweigend und still liegt das Val d´Ombretta vor uns im herbstlichen Abendlicht, jäh schießt die Marmolada Südwand in den Himmel und bietet einen krassen Kontrast zu den sanften Almwiesen rund um Malga Ciapella.


Unter der Marmolada Südwand

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Ruska-Aika – Farbenfroher Herbst in Finnland

Thorsten Hoyer
1. Oktober 2010

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