Buchvorstellung: Patagonien und Feuerland

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Die Jungs und Mädels im HANWAG ProTeam leben Sport und Outdoor. Und manche – wie der Hamburger Ralf Gantzhorn – können noch dazu ganz hervorragend fotografieren und schreiben. Das beweist der neue Patagonien-Bildband von Ralf, der jetzt im Bergverlag Rother erschienen ist. Der Patagonien-Fan und Autor mehrerer Trekkingführer legt mit dem neuesten Bildband ein Werk vor, das sowohl Naturfans und Trekking-Reisende als auch Bergsteiger der strengeren Richtung begeistern wird. Die Fotos sind erstklassig und abwechslungsreich, die Texte – unter anderen von Leuten wie dem bekannten Alpinjournalisten Tom Dauer – brilliant. Egal ob man schon in Patagonien war und sich die Faszination für diese Region bis zurück ins heimische Wohnzimmer erhalten hat oder ob man auf der Suche nach Inspiration für die nächste Reise ist: Das Buch wirkt!

Es eignet sich hervorragend als Weihnachtsgeschenk. Für sich selbst oder an Leute, die gerne träumen.

logo-rotherErschienen im Bergverlag Rother, Oktober 2007
Gebunden, 192 Seiten, 150 farbige Abbildungen.
ISBN: 376337035

Die Berge Patagoniens sind als Ziele bei HANWAG sehr begehrt. Ende 2006 erreichten ‘Max und Moritz’ den Gipfel des Fitz Roy. Den Expeditionsbericht lesen Sie hier »»

Klappentext:
portrait_ralfgantzhornVor fast 500 Jahren, im Jahre 1520, segelte der portugiesische Seefahrer Ferdinand Magellan als erster Europäer an die Südspitze Südamerikas. Auf der Suche nach einer Passage zu den Gewürzinseln Hinterindiens entdeckte er ein Land, dessen Klang noch heute die Sehnsucht von Reisenden entfacht: Patagonien. Patagonien, wie wir es heute kennen, ist eine geographische Bezeichnung für den Süden Lateinamerikas. Vier Fünftel des Gebietes gehören zu Argentinien, dessen Anteil im Westen von den Vulkanen und Zinnen der Andenkordillere und im Osten vom Atlantik begrenzt wird. Dazwischen liegt das patagonische Tafelland, dürre staubige Ebenen, in denen das Auge keinen Halt zu finden scheint. Trotzdem ist es gerade die Leere dieser Landschaft, die die Gefühle der Menschen bestimmt. Im scharfen Kontrast zum patagonischen Tafelland stehen die chilenischen Anden. Wie eine Fata Morgana ragen sie über der endlosen Steppe auf. Zu Granit gewordene Kletterträume, deren Anblick bei jedem gegenüber Naturschönheiten empfänglichen Menschen eine tiefe Ergriffenheit hinterlässt. Die Westseite der Anden gehört zu den niederschlagreichsten Gebieten der Erde. Selten zeigt sich hier die Sonne, ein undurchdringlicher Regenwald bedeckt trotz Durchschnittstemperaturen von gerade mal 5°C die Hänge. Diesen Wald anzuschauen, ist ein Traum, ihn durchqueren zu müssen, hingegen ein Alptraum. Das beherrschende Element Patagoniens, egal wo, ist jedoch der Wind. Stets aus Westen stürmend, sorgt er für einen Himmel, dessen Reinheit und Farbintensität den besonderen Reiz dieser Gegend am Ende der Welt ausmacht.

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