Routenbeschreibung

 

REINTAL-ROUTE


Charakter:

Der längste Anstieg auf die Zugspitze belohnt die Teilnehmer der HANWAG ALPINE EXPERIENCE mit vielen landschaftlichen Höhepunkten. Gleich zu Beginn führt der Weg durch die tief eingeschnittene Partnachklamm, ehe man auf einer breiten Forststraße ins Herz des Wettersteingebirges geführt wird. Umrahmt von turmhohen Wänden wandert man im breiten Talboden in einer ständig wechselnden Kulisse.

Der Anstieg durch das Reintal ist auch von weniger geübten Bergsteigern zu machen, vorausgesetzt sie bringen die nötige Kondition mit. Übernachtet wird nach dem ersten Abschnitt auf der traumhaft gelegenen Reintalangerhütte.

Der zweite Zugspitz-Tag ist deutlich anstrengender als der erste, denn nach 600 Höhenmetern am ersten Tag sind diesmal stolze 1600 Höhenmeter zu bewältigen. Der flache Auftakt durch den grünen Boden des Reintalanger ist nur kurz, ideal zum Warmlaufen, danach geht es konstant bergauf. Immer felsiger wird die Vegetation. Über die leicht gewellte Hochfläche des Zugspitzplatts geht es auf einer alten Moräne weiter bergauf. Schon bald rückt der Zugspitzgipfel ins Blickfeld, nun folgt der anstrengendste Bereich! Der Steilaufschwung vom Schneeferner hinauf zum Gipfel ist auf den ersten Metern ein mühsamer Abschnitt über ein Schuttfeld bevor der Untergrund felsiger wird. In teilweise gesicherten Kurven, gelangt man so zum höchsten Punkt und wird mit einer sagenhaften Aussicht belohnt.

Anforderungsprofil:

Für eine Besteigung der Zugspitze durch das Reintal sind Trittsicherheit und mittlere Kondition für Aufstiege von vier bis sechs Stunden erforderlich.

Im Rahmen der HANWAG ALPINE EXPERIENCE werdet ihr jeweils in Gruppen von vier bis sechs Personen von einem professionellen Bergführer (IVBV) begleitet.

 

 

STOPSELZIEHER


Charakter:

Wir starten mit der Eibsee–Seilbahn und beginnen mit dem Anstieg zur Wiener-Neustädter-Hütte. Erst geht es durch einen idyllischen Wald bevor wir im oberen Teil über ein Schotterfeld ansteigen und weiter über felsiges Gelände zur Hütte gelangen. Dort können wir den Nachmittag genießen und uns in Ruhe auf den nächsten Tag vorbereiten. 

Gemütlich startet der Anstieg zur Zugspitze. Ein kurzer Zustieg bringt uns in den mit Klammern und Drahtseil versicherten Klettersteig.  Nach dem ersten Aufschwung erreichen wir eine Art Kamin in der Felswand, den „Stopselzieher“. Hier turnen wir an Stahlstäben und Drahtseilen empor. In der Folge wechseln sich kurze Drahtseilpassagen mit leichtem Gehgelände ab, bis wir nach dieser spektakulären Kletterei den Gipfel der Zugspitze erreichen.

Anforderungsprofil:

Für eine Besteigung der Zugspitze über die Westseite / den „Stopselzieher“  sind Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und mittlere Kondition für Aufstiege von drei Stunden erforderlich!

Ein guter Einstieg für Klettersteig-Neulinge.

Im Rahmen der HANWAG ALPINE EXPERIENCE werdet ihr jeweils in Gruppen von vier Personen von einem professionellen Bergführer (IVBV) begleitet.

 

HÖLLENTAL-ROUTE


Charakter:

Der Weg durch das Höllental ist eine abwechslungsreiche und sehr beeindruckende Route für eine Besteigung der Zugspitze.

Auf die rauschende Klamm zu Beginn folgen spannende und herausfordernde Passagen auf den Klettersteigen, die durch schroffe Wände empor in Richtung Gipfel führen. Und auch die Begehung des im Spätsommer oft Blankeis aufweisenden Höllentalferners unterstreicht die schöne Wildheit dieses Anstiegs. Zur Belohnung präsentiert sich Euch der Zugspitzgipfel mit einer Aussicht, die Ihresgleichen sucht!

Hervorzuheben ist die Einsamkeit des Anstiegs speziell im Jahr 2014. Denn die Höllentalangerhütte, das eigentliche Standardquartier auf dieser Route wird umgebaut und steht damit nicht zur Verfügung.

Wir haben trotzdem eine Alternative in der Hinterhand, um Euch einen sicheren Unterschlupf beim Anstieg zur Zugspitze durchs Höllental zu gewähren. Lasst Euch überraschen! Das ist auf diese Weise einzigartig und verleiht dem Anstieg 2014 einen ganz speziellen Charakter.

Anforderungsprofil: 

Langer und fordernder Anstieg auf die Zugspitze mit einer kurzen Gletscherbegehung und mehreren Klettersteigpassagen. Als „schwierig“, also mit „C“ ist der Einstieg vom Höllental-Ferner in den Klettersteig zum Gipfel hinauf bewertet; im weiteren Verlauf gilt der Klettersteig als mäßig schwierig (B und A/B). Für eine Besteigung der Zugspitze durch das Höllental sind Trittsicherheit, Schwindelfreiheit, professionelle Ausrüstung für Firnfelder und Klettersteige sowie gute Kondition für Aufstiege von fünf bis sechs  Stunden erforderlich!

Am Gipfeltag sind knapp 1600 Höhenmeter zu bewältigen.

Im Rahmen der HANWAG ALPINE EXPERIENCE werdet Ihr jeweils in Gruppen von vier Personen von einem professionellen Bergführer (IVBV) begleitet.

 

 

JUBILÄUMSGRAT


Charakter:

Der Jubiläumsgrat gehört zu den spektakulärsten Gratüberschreitungen der Ostalpen – ist aber, und das sei gleich vorweggenommen, kein reiner Klettersteig. Die über fünf Kilometer lange Gratüberschreitung, die sich vom Gipfel der Alpspitze bis zum Gipfel der Zugspitze zieht, ist eine anspruchsvolle Tour! Ein ständiges Auf und Ab prägt diese Route und steht man auf einem der Gratgipfel, so tut sich schon gleich das nächste zackige Hindernis auf. Dank der Übernachtung auf der Biwakschachtel haben wir auf der Tour keinen Zeitdruck und können die abwechslungsreichen Eindrücke voll und ganz genießen.

Wir starten mit der Alpspitz–Seilbahn und steigen über die Alpspitz–Ferrata, einem teilweise ausgesetzten Klettersteig, bis zum Gipfel der Alpspitze auf 2628m.

Anfangs geht es nun in leichter Kletterei, teilweise im Gehgelände in die Grieskar-Scharte. Der Teil des Jubiläumsgrates bis zur Biwakschachtel hinter der Äußeren Höllentalspitze ist technisch schwieriger als der Vorhergehende, dafür jedoch auch gut versichert. Drahtseilpassagen wechseln mit leichter, freier Kletterei.

Wir übernachten auf der HANWAG Biwakschachtel und am nächsten Tag geht es früh los. Es kommt schon bald die schwierigste Passage des „Jubigrats“. Die glatte Rinne, die klettertechnisch mit III- bewertet ist!

Danach werden die Drahtseilpassagen weniger, der Grat breiter und schon bald erreichen wir Deutschlands höchsten Gipfel!

Anforderungsprofil: 

Der teilweise sehr ausgesetzte Grat weist Kletterpassagen bis zum unteren dritten Schwierigkeitsgrad auf – somit ist die Tour kein reiner Klettersteig, sondern eine Kombination aus freiem Klettern und drahtseilversicherten Passagen. Für eine Besteigung der Zugspitze über den Jubiläumsgrat sind Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und gute Kondition für Aufstiege von fünf bis sieben Stunden erforderlich!

Im Rahmen der HANWAG ALPINE EXPERIENCE werdet ihr jeweils in Gruppen von zwei Personen von einem professionellen Bergführer (IVBV) begleitet.

 

 

 

 

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