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        WAS HAST DU VOR?

        Die übliche Kategorisierung von Wander- und Bergschuhen in A, B, C und D ist eine Hilfe bei der Auswahl des richtigen Schuhwerks. Da sich diese Angabe fast ausschließlich auf die Steifigkeit der Sohle bezieht, empfinden wir sie als nicht ausreichend.

        Bei Hanwag unterscheiden wir zusätzlich die folgende Einsatzbereiche: Alpine, Trekking, Hiking, Travel.

        Auf Basis dieser Kategorisierung stimmen wir nicht nur die Sohlensteifigkeit unserer Produkte ab, sondern eine Reihe weiterer Parameter: Die Beweglichkeit des Schafts im Fußgelenk (seitwärts und in Längsrichtung), die Sprengung ( = die Differenz der Standhöhe unter der Ferse und unter dem Ballen), die Spitzensprengung ( = wie die Schuhspitze „hochgebogen“ ist), der Leisten, die eingesetzten Materialien und vieles mehr. Nicht zuletzt spielen auch die persönlichen Erfahrungswerte und der Trainingszustand des Bergsteigers oder Wanderers, der den Schuh am Fuß hat, eine große Rolle.

        WIE FIT UND ERFAHREN BIST DU?

        In erster Linie ist natürlich das Einsatzgebiet entscheidend für die Wahl der richtigen Schuhe, aber auch die körperliche Fitness und Erfahrung spielen eine große Rolle. Das Dilemma kennen viele Bergführer, wenn ihre Kunden fragen: „Warum muss ich die schweren Treter anziehen, wenn du mit Sportschuhen unterwegs bist?“ Die Antwort lautet: Weil der Bergführer so trittsicher und muskulär gut trainiert ist, dass er das eben kann. Eins sei noch erwähnt: Sicherheit geht natürlich vor und aus diesem Grund sollte man im Zweifelsfall immer den stabileren Schuh wählen.

        WIE VIEL GEWICHT HAST DU DABEI?

        Es ist einfach ein erheblicher Unterschied, ob man drei Wochen mit einem 20 Kilo schweren Rucksack durch Nepal trekkt oder mit fünf Kilo Tagesgepäck im Karwendel wandert. Und dies bezieht sich eben nicht nur auf die Sohlensteifigkeit, sondern auf die Konstruktion des gesamten Schuhs. Für lange Touren mit schwerem Gepäck empfiehlt sich ein festerer Stiefel, beispielsweise aus unserer Kategorie Trek. Steht eine gemütliche Tageswanderung mit kleinem Rucksack auf dem Programm, genügt auch ein leichter Schuh aus der Kategorie Hike.




        WELCHES WETTER ERWARTET DICH UNTERWEG?

        Man könnte die Frage auch so formulieren: Schuhe mit oder ohne GORE-TEX® Membran? GORE-TEX® Schuhe sind nicht nur wasserdicht und atmungsaktiv, sie trocknen in der Regel auch schneller. Bei Mehrtagestouren, hochalpinen Projekten (Gletscher), Regenwetter, Reisen in nassfeuchte Klimata, Wanderungen in sumpfigen Gebieten oder Wintertouren sind sie eindeutig erste Wahl. Vor allem dann, wenn nicht jede Nacht die Möglichkeit besteht, die Schuhe zu trocknen. GORE-TEX® Schuhe sollte man auch dann in Erwägung ziehen, wenn man nur ab und zu in solchen Verhältnissen unterwegs ist.

        Lederfutter hat den Vorteil, dass es sich besser an den Fuß anpasst. Viele Alpinisten und Trekker schätzen außerdem die Bequemlichkeit und das angenehme Fußklima bei Volllederschuhen.



        Der Fuß sitzt einfach satt im Schuh. Dauerhaft wasserdicht sind Volllederschuhe aber auch bei bester Pflege nicht. Es sollte unterwegs also möglichst trocken sein, oder die Möglichkeit geben, die Schuhe über Nacht wieder vollständig zu trocknen.

        Um Verwirrung vorzubeugen: Die GORE-TEX® Membran hat nichts mit dem Obermaterial zu tun. Es gibt also sowohl GORE-TEX® Schuhe mit Leder als Obermaterial als auch mit Cordura® als Obermaterial. Die GORE-TEX® Membran wird nämlich auf den Futterstoff laminiert. Meistens ist dies ein sehr haltbares, synthetisches Material, denn dieses trocknet sehr schnell. Mehr zu unseren Futtermatieralien erfährst du hier.





        FINDE DEINE GRÖSSE
        DIE RICHTIGE GRÖSSE ENTSCHEIDET WESENTLICH DARÜBER, OB DU MIT DEINEN SCHUHEN FREUDE HAST


        WORAUF DU GRUNDSÄTZLICH ACHTEN SOLLTEST

        Wander- oder Trekkingschuhe müssen bequem passen, ohne zu drücken. Du solltest darauf achten, dass der hintere Teil des Fußes im Schuh richtig gut sitzt (Fersensitz), die Zehen dagegen genug Platz haben. Der Fersensitz sollte mit dem ungeschnürten Schuh überprüft werden. Hat man seitwärts Spiel, ist die Ferse des Schuhs zu breit. Nach vorne sollte vor den Zehen fast ein Fingerbreit Platz sein – wichtig, damit man beim Bergabgehen später nicht vorn anstößt.

        Insbesondere leichte Multifunktionsschuhe aus textilen Materialien sollten im Zehenbereich etwas länger gekauft werden, damit man im Schuh niemals mit den Zehen anstößt! Selbst wenn der Schuh im Geschäft im ersten Moment sehr bequem ist, sollte man zum Vergleich auch mal eine halbe Nummer größer anprobieren.
        Vor allem steife Alpinstiefel dürfen im Zehenbereich nicht zu eng sein, um Erfrierungen vorzubeugen. Die Alpinstiefel von Hanwag verfügen über eine dreifache, individuelle Volumenanpassung, damit der Schuh passt, egal ob mit dicken oder dünnen, mit einem oder zwei Paar Socken. So ist man für alle Bedingungen optimal gerüstet.

        Ausnahme: Ein Kletterstiefel oder Zustiegsschuh sollte eng anliegen und eben nicht zu lang sein. Wenn man ambitioniert am Fels unterwegs ist, ist der direkte und sichere Kontakt zum Fels wichtiger als der Komfort bergab.







        ANPROBE
        WAS MUSS ICH BEIM SCHUHKAUF BEACHTEN

        Generell empfehlen wir immer unsere Schuhe mit genügend Zeit vor dem anstehenden Abenteuer anzuprobieren. Am besten klappt das im Fachhandel mit professioneller Beratung. Das Anprobieren von Schuhen ist eine Wissenschaft für sich – wenn man einige Regeln beachtet, kann man es sich jedoch einfacher machen. Wir haben einige wichtige Fakten zusammengetragen.

        SCHNÜRUNG
        WIE SCHNÜRE ICH MEINE SCHUHE RICHTIG?

        Natürlich ist vor allem die Passform der entscheidende Faktor, aber trotzdem gibt es ein paar „Seiltricks“, mit denen man per Schnürung Passform und Komfort noch verbessern kann. Wer im Internet nach Schnürtipps sucht, wird staunen, was es da so alles gibt. Ein Großteil davon ist reine Optik. Aber es gibt auch Tipps, die wirklich etwas bringen. Hier findet Ihr drei Schnürtricks, die wir für sinnvoll halten. Damit läuft das Schuhebinden wie am Schnürchen.

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